Osteopathie für Kinder und Babys

Ein nicht aufgelöstes Geburtstrauma kann zu einer Abfolge von Problemen führen, die beim Säugling beginnen und sich durch das ganze Leben hindurch manifestieren können.

Ich möchte Ihnen ein Verständnis dafür vermitteln, wie scheinbar kleine Probleme zu Beginn des Lebens viele Jahre später Probleme machen können.

Welche Bereiche betroffen sein können sind unzählig. Ich möchte Ihnen nur eine kleine Auflistung solcher Probleme aufzeigen.

  • Die Nahrungsaufnahme kann sich schwierig gestalten – es können Verdauungsprobleme auftreten, wie z.B. Koliken oder übermäßiges Spucken
  • Das Baby schreit viel, ist dadurch überreizt und schläft schlecht. Grund dafür können Verspannungen sein. Die wiederum lassen einen erholsamen, friedlich Schlaf nicht zu, der jedoch für die Entwicklung wichtig ist.
  • KISS- Syndrom (Kopfgelenks Induzierte SymmetrieStörung), das heißt das Baby kann den Kopf nur zu einer Seite drehen und hat diesen meist zur Gegenseite geneigt. Hieraus entwickeln sich Kopfasymmetrien, da das Baby nur auf einer Seite liegt. Das Kind weint sehr viel und heftig und lässt sich schwer beruhigen.
  • Es können Verhaltensprobleme wie z.B. Hyperaktivität entstehen. Das Kind entwickelt nicht die Fähigkeit sich für längere Zeit auf eine Aufgabe konzentrieren zu können. Das kann zu Lernschwierigkeiten führen.
  • Das Kind leidet häufiger unter Infektionen, z.B. Ohrinfektionenhäufige Erkältungen, Sinusitis.
  • Ein verzögertes Einsetzen der Atmung nach der Geburt kann häufig zu Asthma bronchiale führen.
  • Bei einer nicht aufgelösten Geburtskompression treten in der Regel ab dem 7. Lebensjahr Kopfschmerzen auf.
  • Es können körperliche Probleme wie Rückenschmerzen auftreten, wenn es auf Grund des Geburtsmusters zur Entwicklung einer schlechten Haltung kommt.
  • Durch eine nicht aufgelöste Geburtskompression kann es zu Asymmetrien der Gesichtsknochen und somit zu einer Fehlentwicklung des Gebisses führen. Oft muss dann eine Zahnspange getragen werden. Dies kann zu mechanischen Belastungen im Berreich des Kopfes führen, die sich auf den gesamten Körper und auf die Gesundheit auswirken. Regelmäßige osteopatische Behandlungen in dieser Zeit in Verbindung mit kieferorthopädischer Behandlung können diese Problematik verringern und die Zeit für die Gebisskorrektur verkürzen.

Warum die Osteopathie bei einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Beschwerden Kindern helfen kann zeigt diese kleine Auswahl von Problemen, die auftreten können.

Der Osteopath behandelt dabei nicht nur die Symptome, sonderen versucht das strukturelle Ungleichgewicht im ganzen Körper aufzulösen. Dies ermöglicht Ihrem Kind einen Zustand des Wohlbefindens und der Gesundheit zu erreichen. Ihr Kind wird zufriedener und entspannter und ist dadurch in der Lage sein Potential vollständig zu entfalten.
Quelle: Handbuch der pädiatrischen Osteopathie S.4-5 Eva Möckel/ Norri Mitha (Hrsg.)

Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über eine anteilige Kostenübernahme. Vorkasse erforderlich.

Behandlungen nur mit Verordnung von einem Arzt möglich!