Triggerpunkttherapie

Myofasziale Triggerpunkte sind druckschmerzhafte Punkte in einem Muskel mit Übertragungsschmerz, der weit entfernt vom Muskel empfunden werden kann. Latente Triggerpunkte (nicht schmerzhafte Triggerpunkte) können Ursache für die Funktionseinschränkung eines oder mehrerer Gelenke sein.

Myofasziale Triggerpunkte sind weit verbreitet. Früher oder später wird jedermann davon heimgesucht.

Der Schweregrad der von myofaszialen Triggerpunkten verursachten Symptome reicht vom quälenden, behindernden Schmerz bis zur schmerzlosen Bewegungseinschränkung und Haltungsbeeinträchtigung.

Die Aktivierung eines Triggerpunktes steht mit einer mechanischen Überbelastung des Muskels, die akut, anhaltend oder wiederholt erfolgt in Zusammenhang.

TriggerpunkttherapieIntensität und Ausdehnung des Übertragungsschmerzes hängen davon ab, wie reizbar der zuständige Triggerpunkt ist.

Oft sind einzeln aktive Triggerpunkte nur die Spitze vom Eisberg. Dahinter verbirgt sich meistens ein komplexes Bild verschiedener zusammenwirkender Triggerpunkte, die das Symptombild und die Beschwerden bilden.

Indirekt werden Triggerpunkte durch andere Triggerpunkte, Eingeweideerkrankungen, arthritische Gelenke, Funktionsstörungen der Gelenke und emotionalen Stress aktiviert.

Ein großer Teil der Rückenschmerzen hat ihren Ursprung in der Muskulatur. Durch Überbelastung oder einseitige Belastung können ganze Muskelgruppen am Rücken, Becken und auch an der Körpervoderseite solche Triggerpunkte bilden und dann quälende Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen.

Schulter-, Arm-, Ellenbogenschmerzen und Bewegungseinschränkungen gehören auch hierzu und können erfolgreich mit der Triggerpunkttherapie behandelt werden.

Weitere Krankheitsbilder, bei denen die Triggerpunkttherapie erfolgreich ist:

  • Migräne, Kopfschmerz
  • Tinnitus
  • Sinusitis
  • Nackenbeschwerden
  • Wirbelsäulenleiden (Hals-, Brust-, Lendenwirbelsäule)
  • Hüft-, Knieschmerzen
  • Fußschmerzen